In der aktuellen Ausgabe der Werbewoche ist eines der Hauptthemen “Neue weite Welt”. Im Artikel werden die Technologien QR-Code, Kooaba & Augmented Reality vorgestellt und mit Cases und Inteviews von Experten unterstrichen. Bruno Mettler von Vanija war einer der Interviewpartner. Hier seine wichtigsten Aussagen:
Zu Kooaba:
«Mit den neuen Smartphones geht die Nutzung des Internets nicht nur einfach und schnell, sie ist in den meisten Verträgen auch bereits durch eine Pauschale abgegolten», sagt Bruno Mettler. «Wer ohne Flatrate drei Franken pro Minute bezahlen muss, um per QR-Code Zusatzinformationen zu erhalten, schaut lieber daheim im Internet nach. Wenn es aber nichts kostet, rasch ein Sujet zu fotografieren und so weitere Infos zu erhalten, nutzt man den Service gern. Letztes Jahr hätte ich Kooaba nicht unbedingt empfohlen. Heute sind Smartphones, vor allem iPhones, so verbreitet, dass man die Technologie bei bestimmten Zielgruppen sehr gut einsetzen kann.»
Zur Kampagne “Das kann nur ein Inserat der Schweizer Presse”:
«Der Verband Schweizer Presse hat durch den Einsatz der drei Technologien sehr viel Mut bewiesen», betont Bruno Mettler. «Insbesondere Kooaba und AR sind noch sehr junge Technologien, die erst im Kommen sind. Die Kampagne des Verbands ist die erste und grösste weltweit, die diese Art von Technologien so breit nutzt.»
Zum aktuellen Stand der Technologien:
«Derzeit werden Technologien gepusht, obwohl relevante Inhalte noch nicht ganz da sind», sagt Mettler über den Schweizer Status quo. «In Zukunft wird es noch wichtiger werden, ein klares Konzept zu haben und sinnvolle Daten zu hinterlegen, damit wirklich ein Mehrwert entsteht.» Genau dann wird Interaktivität spannend.
Zum Potential von Kooaba:
Für die Werbe- und Kommunikationsbranche steckt das grösste Potenzial derzeit sicher in Kooaba. Mainstream ist diese Technologie aber noch längst nicht. «Den wichtigsten Anwendungsbereich für Kooaba sehe ich bei Plakaten», sagt Mettler. «Inserate kann man mit nach Hause nehmen und dort auch im Internet nachschauen, was einen interessiert. Plakate dagegen sind flüchtig. Man geht daran vorbei und kann die Informationen nicht mitnehmen, es sei denn, man schreibt sie sich auf. Einfacher ist es, das Plakat zu fotografieren und sofort alle Informationen zu erhalten, die man haben will, oder Tickets direkt zu buchen.»
Zur Rolle von Kooaba und AR:
In etwa drei, vier Jahren, schätzt Bruno Mettler, werden die meisten Plakate und Inserate mit Kooaba hinterlegt sein: «Kooaba taugt für einen flächendeckenden Einsatz in vielen Bereichen, um Usern schnell und unkompliziert Zusatzinformationen und Services bereitzustellen. Kooaba-Anwendungen sind weniger komplex und preisgünstiger als AR-Applikationen. AR eignet sich eher dafür, Produkte oder Dienstleistungen zu emotionalisieren und Konsumenten fein dosiert besondere spielerische Erlebnisse zu bieten, damit sie morgen noch wissen, was sie heute gesehen haben. Die Agenturen werden da mitziehen müssen. Ihre Kunden verlangen das.»
Den ganzen sehr empfehlenswerten Artikel gibt es in der aktuellen Werbewoche zu lesen oder online unter: http://www.werbewoche.ch/werbewoche/printausgabe/content-202008.html
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